Willibrord-Spital Emmerich ReesProhomine - Logo
  

Die Zentrale Notaufnahme

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des St. Willibrord-Spitals Emmerich-Rees ist eine interdisziplinär tätige Abteilung, in der rund um die Uhr sowohl internistische als auch chirurgische Notfallpatienten versorgt werden.

Das Aufgaben- und Leistungsspektrum der Zentralen Notaufnahme umfasst:

  • initiale Beurteilung der Erkrankungs- bzw. Verletzungsschwere
  • Organisation sowie Einleitung der Erstmaßnahmen
  • Durchführung spezifischer Diagnostik und Beginn der entsprechenden Therapie 

Anschließend erfolgt die Zuordnung der Patienten in die jeweilige Fachabteilung des Hauses, die Zuführung zum OP oder die Entlassung in ambulante Weiterbehandlung.

Team
Das Team der ZNA besteht aus einem organisatorisch ärztlichen Leiter, erfahrenen internistischen und chirurgischen Oberärzten sowie examinierten Pflegekräften und medizinischen Fachangestellten.



Ablauf
Die Anmeldung der Notfallpatienten, die durch Selbst- oder Einweisung eines Haus- oder Facharztes in die ZNA kommen, erfolgt im dafür vorgesehenen separaten Administrationsbereich. Hier findet auch eine Ersteinschätzung über die Schwere der Erkrankung statt, welche erfahrenes Pflegepersonal in Zusammenarbeit mit den in der ZNA tätigen Fachärzten vornimmt. Die Zuführung von Notfallpatienten durch den Rettungsdienst erfolgt über die unmittelbar an die ZNA angrenzende Liegendkrankenanfahrt.

Räumliche Ausstattung
Die Versorgung der Notfallpatienten in der ZNA findet in sieben modernen und auf die Notfallversorgung ausgelegten Behandlungsräumen statt. In unmittelbarer Nähe der Liegendkrankenanfahrt befindet sich ein Schockraum, welcher speziell für die Versorgung schwerverletzter Patienten ausgerüstet ist. Außerdem verfügt die ZNA über einen OP- und einen Gipsraum. Moderne Technik im Bereich der Kreislaufüberwachung ist vorhanden.
Die oft in die Diagnostik von Notfällen eingebundene Röntgen- und Endoskopieabteilung grenzt unmittelbar an die ZNA-Räumlichkeiten, was einen effizienten und patientenorientierten Ablauf gewährleistet. Sowohl die Intensivstation als auch der OP befinden sich auf der gleichen Ebene wie die ZNA. 

Organisatorisches
Bitte bringen sie bei jedem Besuch der ZNA folgende Dokumente mit (soweit vorhanden):

  • Ihre Krankenkassenkarte (ggf. auch die der privaten Zusatzversicherung)
  • Ihren Einweisungsschein
  • Ihre Medikamentenliste
  • etwaige Vorbefunde (Arztbriefe, Laborbefunde, Röntgenbilder, CDs)
  • persönliche Ausweise wie Marcumar-, Schrittmacher-, Allergie-, Impf- oder Diabetikerausweis

Wartezeiten
Das Vorgehen zur Behandlungsreihenfolge nach Dringlichkeit führt dazu, dass sich längere Wartezeiten in der ZNA manchmal nicht vermeiden lassen. Auch werden möglicherweise Patienten vor Ihnen in den Behandlungsraum gerufen, obwohl diese erst nach Ihnen eingetroffen sind. Neben der Dringlichkeitseinstufung kommt dies auch vor, wenn sich ein Arzt einer anderen als der von Ihnen benötigten Fachrichtung eines Patienten annehmen kann. Im Sinne einer optimalen Versorgung unserer Notfallpatienten bitten wir hierfür um Verständnis.