"Umhergehen, wandern" ist lt. Duden die Übersetzung des Wortes ambulant aus dem Lateinischen.
Im Sinne ambulanter Operationen ist damit gemeint, dass Patienten sowohl die Nacht vor als auch die Nacht nach der Operation zu Hause verbringen können. Dank des ständigen Fortschritts bei Narkoseverfahren, Medizin-Technik und Operationsverfahren können immer mehr Operationen unter ambulanten Bedingungen durchgeführt werden. Daraus ergeben sich - neben einer Kostenersparnis - folgende Vorteile für den Patienten:
- Der individuelle Lebensrhythmus muss für den Eingriff nur für wenige Stunden unterbrochen werden.
- Es entfallen so die bisweilen ausgeprägten psychischen Belastungen durch einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt, von denen gerade Kinder und ältere Menschen besonders stark betroffen sind.
- Die Genesung findet in bekannter häuslicher Umgebung statt. Auf fremde, sterile Klinikumgebung kann verzichtet werden.
- Die Heilung kann dadurch oft sogar besser, schneller und komplikationsloser verlaufen.
In Deutschland liegt der Anteil der ambulant durchgeführten Operationen derzeit bei etwa 37 Prozent. In der Abteilung für Allgemeine Orthopädie werden insbesondere die Gelenkspiegelungen an Schulter, Knie und oberem Sprunggelenk überwiegend ambulant durchgeführt.
Eine allgemeine Patienteninformation zum Ambulanten Operieren im St. Willibrord-Spital finden Sie unter Ambulante OPs im St. Willibrord-Spital.








