Eigenblutspende
Blutspendewesen
(verantwortliche Ärzte: Dr. J. van Alst, Dr. K. Funke)
Blut – ein ganz besonderer Saft...
Blutkonserven sind auch heute noch Mangelware und trotz aller zur Verfügung stehenden Testverfahren nicht mit letzter Sicherheit frei von Infektionserregern. Wir sind daher bemüht, in unserem Hause im Zusammenhang mit einer Operation den Einsatz von Fremdblut möglichst zu vermeiden.
Bei geplanten Operationen - insbesondere im Bereich der gelenkersetzenden Operationen (Endoprothetik) und der großen Wirbelsäulenoperationen - bieten wir unseren Patienten ein umfangreiches Eigenblutspendeprogramm an. An jedem Mittwoch zwischen 8.00 und 15.00 Uhr besteht nach vorheriger Terminvereinbarung die Möglichkeit zur Eigenblutspende. Eine Eigenblutspende muss wegen der Haltbarkeit der Konzentrate mit roten Blutkörperchen (Erythrozytenkonzentrate) sowie der Schonung des Spenders in einem Zeitraum von 42 Tagen bis spätestens 7 Tagen vor der Operation stattfinden. Bei den meisten Operationen wird ein Termin zur Eigenblutspende mit Ihnen vereinbart. Bei erwartetem größerem Blutverlust kann es sein, dass 2 oder 3 Spendetermine im Abstand von 1 oder 2 Wochen mit Ihnen vereinbart werden.
Vor jeder Eigenblutspende findet eine körperliche Untersuchung und eine Bestimmung des aktuellen roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) statt.
Für nähere Informationen - insbesondere auch zu Ausschlusskriterien für die Eigenblutspende - verweisen wir auf unser Merkblatt.
Maschinelle Autotransfusion (MAT):
Die maschinelle Autotransfusion ist eine weitere Möglichkeit, Fremdblut einzusparen.
Hierbei wird das aus dem Operationsgebiet austretende Blut abgesaugt, mit einem blutgerinnungshemmenden Medikament vermischt und anschließend durch Waschvorgänge maschinell aufbereitet. Das so gewonnene Retransfusionsblut wird Ihnen während der Operation oder spätestens auf der Intensivstation im Bedarfsfall zurückgegeben.
Blutgruppenserologisches Labor und Kreuzprobenlabor:
Das blutgruppenserologische und Kreuzprobenlabor in unserem Hause steht unter Leitung der Anästhesieabteilung. Diese stellt auch den Transfusions-Verantwortlichen des Krankenhauses.
Fremdblutspende:
Es besteht eine enge Kooperation mit dem Institut für Hämostaseologie und Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf (Direktor: Universitätsprofessor Dr. R.E. Scharf). Eine Möglichkeit, mit einer Blutspende zur Versorgungssicherheit in unserer Region beizutragen, besteht
jede Woche donnerstagnachmittags von 14.00 bis 19.00 Uhr im Blutspendezentrum am St. Willibrord-Spital Emmerich (Willibrord-Straße 1 / Ecke Goldsteege).
HIER ein Beitrag über das Blutspendezentrum
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Sollten Sie Zweifel bezüglich Ihrer Spendefähigkeit haben, sprechen Sie dies bitte telefonisch bei der Terminvereinbarung an. Zur Terminvereinbarung stehen Ihnen die MitarbeiterInnen der Anästhesieabteilung von Montag bis Freitag von 14.00 bis 15.30 Uhr unter der Telefonnumer 02822 / 731180 zur Verfügung.





